Neue Staffel der IWF-Bau-Doku-Soap hat begonnen

Göttinger-Tageblatt-LeserInnen wissen schon länger Bescheid, für alle Anderen hier eine kurze Zusammenfassung.

Über viele Jahre haben die Stadt, Bürgerinitiativen und Investoren sich um eine gute Lösung für die Bebauung des ehemaligen IWF-Geländes bemüht. Ein Käufer und Investor hatte sich gefunden, ein Bebauungsplan wurde erstellt, ein städtebaulicher Vertrag wurde geschlossen und der dringend benötigte bezahlbare Wohnungsbau hätte eigentlich beginnen können. Hat er aber nicht. Stattdessen hat der Käufer und Investor kürzlich das Grundstück zu 2/3 weiterverkauft und damit eine Menge Unmut und Empörung hervorgerufen. Einzelheiten zu diesen Vorgängen finden Sie hier:

http://www.nonnenstieg-buergerinitiative.de/index.html#doku

1/3 des Geländes, ein unbebautes Grundstück mit altem Baumbestand, hat der ursprüngliche Käufer des Gesamtgeländes (EBR) behalten. Laut GT-Bericht sollen auf den verbliebenen Quadratmetern am oberen östlichen Rand des Grundstückes für solvente Kunden 31 neue Wohnungen mit jeweils 100 Quadratmetern Wohnfläche gebaut werden. Ein Traum! Wer sucht sie nicht, die schicke Eigentums- oder Mietwohnung im Grünen, stadtnah und mit bester Verkehrsanbindung im begehrtesten Wohnquartier von Göttingen?

Ein Sahnestück von einem Bauplatz! Hier wird wohl kaum der dringend benötigte bezahlbare Wohnraum entstehen, für den die Stadt immer wieder trommelt.

Gut gemacht EBR! Die Kunden stehen bestimmt schon Schlange…

Am morgigen Donnerstag (7.2.2019) ist im Sitzungsraum Cheltenham (118) für 16 Uhr eine Bauausschuss-Sitzung anberaumt. Dort kann man live und aus erster Hand weitere Informationen zu den 3 großen Bauvorhaben im nördlichen Ostviertel (IWF/Nonnenstieg, Nikolausberger Weg, Zimmermannstraße) bekommen. Eine rege Teilnahme würde das Interesse der BürgerInnen an den Vorgängen in Ihrem Wohnquartier unterstreichen.

 

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Rettet den Spielplatz!

Kürzlich wurde ein gemeinnütziger Verein gegründet, der sich für den Erhalt des Spiel-und Bolzplatzes Nikolausberger Weg/Ludwig-Beck-Straße einsetzt. Auf einer schönen Website kann man sich näher über die Initiative und das Bauvorhaben, dem die Plätze weichen sollen, informieren.

Ich finde es toll, dass sich die AnwohnerInnen für den Erhalt wichtiger Strukturen in ihrem Quartier einsetzen und alternative Pläne entwickeln. Ich wünsche mir, dass sie Gehör finden und ernst genommen werden.

https://rettet-den-spielplatz.de

Danke!

Der Fußweg neben der Anlieger-Straße Habichtsweg (und der Grünstreifen daneben), der zum Stift am Klausberg führt, ist in der Vergangenheit sehr ausgiebig als Parkplatz genutzt worden. Endlich hat die Stadt Göttingen dem Einhalt geboten: auf dem Grünstreifen wurden große Steine platziert. Vielleicht finden sich ja demnächst noch ein paar weitere Steine, damit auch der obere Teil des Grünstreifens bestückt und große Lücken geschlossen werden können.

Dann gehört der Fußweg endlich wieder den FußgängerInnen. Und der Wurzelbereich der Bäume kann wieder aufatmen. Danke!

Hoffentlich sind die Steine diesmal schwer genug. In der Vergangenheit wurden nämlich solche Parkhemmnisse einfach beiseitegeräumt. Anscheinend erwachsen AutofahrerInnen unermessliche Kräfte, wenn Sie in Parkplatznöten sind.

 

 

Mensch und Natur

Ein Tip für die kommenden Feiertage für alle Freunde des Radios und der Natur:

Nähere Informationen finden Sie unter: https://www.deutschlandfunk.de/mensch-und-natur.3794.de.html

Allen Freundinnen und Freunden des Habichtswegs wünsche ich jetzt schon friedvolle Feiertage und ein Gutes Neues Jahr 2019. Möge im kommenden Jahr möglichst viel Grün erhalten bleiben und möglichst viel neues Grün angelegt werden!

Neue Kita am Habichtsweg eingeweiht

Am 7.12.2018 wurde die neue Kita am Habichtsweg eingeweiht. Ein Anlass, um vielleicht noch einmal ein paar Monate zurückzublicken:

Kinder sind wichtig, sehr wichtig sogar. Aber würde man mit dem heutigen Kenntnisstand noch einmal dieselbe Entscheidung treffen und so viel kostbares, lebenswichtiges Stadtgrün abholzen? Sicherlich nicht. Man würde eine intelligente und nachhaltigere Lösung finden, die ohne Grünflächenverbrauch auskommt und mit der die Kleinen auch zufrieden sein können. So eine Lösung wäre für alle Göttinger nützlich und von Vorteil.