Schöne bunte heile Welt am Habichtsweg

Den Bauzaun der Kinderkrippen-Baustelle (mehr dazu im Menüpunkt „Über“) zieren weiße Banner mit vielen bunten Kinderzeichnungen, tropischen Tieren und Pflanzen und verhüllen dezent was sich dahinter abspielt.

Außer dem mächtigen Baukran ragt der letzte verbliebene Baum eines einst dichten kleinen Waldstücks hinter dem Zaun auf. Aufrecht, durch Bretter rundum gegen weitere Angriffe geschützt, steht er da wie ein Mahnmal. Und wenn es ganz still ist und man ganz genau hinhört, raunen seine Äste und Zweige nicht müde werdend „Sag mir wo das Waldstück ist, wo ist es geblieben? Was ist gescheh’n …. Wann wird man je versteh’n?“.

Auch ein Hinweis auf die Projektleitung EBR Immobilien fehlt nicht: „wir entwickeln Lebensräume“, ist dort grün unterlegt zu lesen. Aber nichts davon, dass zuvor wertvoller Lebensraum für viele einheimische Tiere abgewickelt wurde…

Das pädagogische Konzept des Montessori-Vereins Göttingen e.V. (S. 13) zeugt von ehrenwerten Ansprüchen: „Die kosmische Erziehung nach Montessori umfasst die Beschäftigung mit unserer Umwelt. Uns ist das Erleben der Natur wichtig.“ Man darf gespannt sein, was sich da der Bauherr einfallen lässt, um diesen Schaden für die Natur und Umwelt wieder auszugleichen. Bleibt zu hoffen, dass von der Natur nebenan auf dem Gelände des ehemaligen IWF etwas mehr übrig bleibt als nur ein Baum, denn dort entwickelt die EBR demnächst ebenfalls Lebensräume. Wenn nicht, dann fahren wir einfach woanders hin, um Natur zu erleben!

 

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