Große Geschäfte auf dem Habichtsweg

Nein, heute geht es nicht um Bauprojekte, sondern um ganz andere große Geschäfte.

Der Habichtsweg wird gerne auch für Hundespaziergänge genutzt. Leider bleiben dabei des öfteren unschöne Spuren zurück.  Insbesondere jetzt in der dunkler werdenden Jahreszeit und dem herbstlichen Blättermeer auf dem Weg hat man gegen die sogenannten „Tretminen“ nur geringe  Chancen. Wer so etwas schon einmal unter dem Schuh, am Kinderwagen, Gehstock, Fahrradreifen oder an der Schleppleine hatte, weiß was das bedeutet.

Deshalb möchte ich an dieser Stelle einen weit verbreiteten Irrtum aufklären. Manche Hundebesitzer glauben, dass mit der eingenommenen Hundesteuer die Beseitigung von Hundekot finanziert werde. Dem ist aber nicht so:

„Die Hundesteuer ist eine Gemeindesteuer, mit der das Halten von Hunden besteuert wird. Wie jede Steuer ist sie eine öffentlich-rechtliche Abgabe, der keine bestimmte Leistung (etwa das Reinigen der Straßen von Hundekot) gegenübersteht und die nach dem Gesamtdeckungsprinzip zur Finanzierung aller kommunalen Aufgaben mitverwandt wird“ (Quelle: Wikipedia).

Stattdessen ist es so, dass jeder Hundehalter verpflichtet ist, den Kot seines Hundes auf öffentlichen Wegen, Plätzen und Grünanlagen selbst zu beseitigen. Das Liegenlassen ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Ordnungswidrigkeit, die mit einem Bußgeld geahndet werden kann.

 

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