Danke!

Der Fußweg neben der Anlieger-Straße Habichtsweg (und der Grünstreifen daneben), der zum Stift am Klausberg führt, ist in der Vergangenheit sehr ausgiebig als Parkplatz genutzt worden. Endlich hat die Stadt Göttingen dem Einhalt geboten: auf dem Grünstreifen wurden große Steine platziert. Vielleicht finden sich ja demnächst noch ein paar weitere Steine, damit auch der obere Teil des Grünstreifens bestückt und große Lücken geschlossen werden können.

Dann gehört der Fußweg endlich wieder den FußgängerInnen. Und der Wurzelbereich der Bäume kann wieder aufatmen. Danke!

Hoffentlich sind die Steine diesmal schwer genug. In der Vergangenheit wurden nämlich solche Parkhemmnisse einfach beiseitegeräumt. Anscheinend erwachsen AutofahrerInnen unermessliche Kräfte, wenn Sie in Parkplatznöten sind.

 

 

Mensch und Natur

Ein Tip für die kommenden Feiertage für alle Freunde des Radios und der Natur:

Nähere Informationen finden Sie unter: https://www.deutschlandfunk.de/mensch-und-natur.3794.de.html

Allen Freundinnen und Freunden des Habichtswegs wünsche ich jetzt schon friedvolle Feiertage und ein Gutes Neues Jahr 2019. Möge im kommenden Jahr möglichst viel Grün erhalten bleiben und möglichst viel neues Grün angelegt werden!

Neue Kita am Habichtsweg eingeweiht

Am 7.12.2018 wurde die neue Kita am Habichtsweg eingeweiht. Ein Anlass, um vielleicht noch einmal ein paar Monate zurückzublicken:

Kinder sind wichtig, sehr wichtig sogar. Aber würde man mit dem heutigen Kenntnisstand noch einmal dieselbe Entscheidung treffen und so viel kostbares, lebenswichtiges Stadtgrün abholzen? Sicherlich nicht. Man würde eine intelligente und nachhaltigere Lösung finden, die ohne Grünflächenverbrauch auskommt und mit der die Kleinen auch zufrieden sein können. So eine Lösung wäre für alle Göttinger nützlich und von Vorteil.

 

Weihnachtszeit – Zeit der Wünsche

Angenommen, mir begegnet auf dem Habichtweg eine gute Fee und ich hätte – wie im Märchen so üblich – drei Wünsche frei. Was würde ich mir dann wünschen?

Puhh! Jetzt nur keinen Fehler machen. So eine Fee begegnet einem nicht alle Tage. Also, mein erster Wunsch wäre ganz klar:

Die EBR hat auf einmal keine Lust mehr, das IWF-Gelände platt zu machen und viele riesige Wohngebäude dort zu errichten. Stattdessen werden die vorhandenen Gebäude umgenutzt z. B. für Studentenbuden.

Kann man sich wünschen, wird aber kaum in Erfüllung gehen. Die Stadt benötigt ja dringend mehr Wohnungen. Dieser Wunsch ginge also wahrscheinlich ins Leere. Deshalb wandle ich den ersten Wunsch lieber etwas ab:

Die Baupläne der EBR werden so verändert, dass alle neuen Wohngebäude nur in dem flachen Bereich des Geländes errichtet werden und der bewaldete Hang nicht bebaut wird.

Und was wird dann aus dem bewaldeten Hang? Dafür setze ich meinen zweiten Wunsch ein:

Der bewaldete Hang wird zu einem naturnahen Waldpark unter Erhaltung der vorhandenen Baumbestände umgestaltet, und es entsteht eine biophile grüne Oase, eine Erholungs- und Begegnungsstätte für das Quartier und dessen Umgebung.

Ich sehe es schon vor mir: vom Nonnenstieg und vom Habichtsweg aus hat man Zugang zu dieser Oase, die neben vielen Bäumen und Sträuchern auch Sitzplätze vielleicht sogar mit dem einen oder anderen Tisch bietet. Die schon freigeräumten Flächen könnten dezent mit Trimmgeräten, Sandkästen, einem Grillplatz etc. ausgetattet werden. Naturnahe Vorbilder dafür gibt es schon an verschiedenen Stellen in Göttingen. Auf diese Weise würde das lebenswichtige Grün in der Stadt erhalten. Biophilia in der Stadt. Biophilia in Göttingen. Was wäre ich stolz auf diese Stadtverwaltung und die EBR, dass Sie die Zeichen der Zeit erkannt haben!

Und mein dritter Wunsch?

die Stadtverwaltung lässt in Zukunft die Finger von Landschaftsschutzgebieten, aktiviert kreative Kräfte für die Suche nach alternativen  Bauplätzen (z.B. Aufstockung von Flachbauten) und macht bei allen neuen Bauvorhaben zur Auflage, dass möglichst keine Bäume gefällt und die Gebäude und ihre Umgebung nachhaltig begrünt werden.

Fromme Wünsche, ich weiß. Aber kann man soviel gesundes Grün mitten in der Stadt einfach eliminieren? Hier ein paar Fotos von dem bewaldeten Hang neben den IWF Gebäuden: